Freitag, 5. Februar 2010
Krankenkassen weisen Vorwürfe der Apotheker zurück
Berlin – Die gesetzlichen Krankenkassen haben Vorwürfe zurückgewiesen, sie würden ihre Finanzlage verschleiern und Einsparungen durch Arzneimittel-Rabattverträge ihren Versicherten vorenthalten. Der DAV-Vorsitzende Fritz Becker hatte den Krankenkassen vorgeworfen, sie würden Einsparungen durch Arzneimittel-Rabattverträge nicht an die Versicherten weitergeben. „Die Kassen verheimlichen ihren Versicherten eine Milliarden-Einsparung“, sagte Becker der „Bild“-Zeitung vom Freitag.
Diese Einnahmen würden die Kassen nach Vorgabe des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) auf ein separates Konto buchen, veröffentlichen und in die Haushaltspläne zurückfließen lassen. Laut der letzten verfügbaren Veröffentlichung konnten die GKV laut Ballast insgesamt 310 Millionen Euro einsparen. Marini wies den Vorwurf steigender Verwaltungskosten zurück. Das Gegenteil sei der Fall. Die Verwaltungskosten der gesetzlichen Krankenkassen lägen „bei lediglich fünf Prozent und sind im Vergleich zu den Vorjahren prozentual sogar leicht gesunken“, hob sie hervor. Mit Blick auf die von mehreren Kassen angekündigten Zusatzbeiträge sagte Marini, keine Krankenkasse erhebe gerne Zusatzbeiträge. Um Nachrichten kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden. |
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