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Freitag, 5. Februar 2010
Zweijähriger bei Zahnbehandlung gestorben

Zeitz/Halle – Die Staatsanwaltschaft Halle hat Anklage gegen einen Narkosearzt erhoben, weil ein zweijähriger Junge bei einer Zahnbehandlung gestorben ist. Die Anklageschrift wegen fahrlässiger Tötung liege beim zuständigen Amtsgericht vor, sei aber noch nicht dem Mediziner zugestellt worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Halle am Freitag. Er bestätigte damit einen Bericht der „Bild“-Zeitung.

Der Zweijährige sei im Januar 2009 bei einer Behandlung unter Vollnarkose gestorben, sagte der Sprecher. Die Staatsanwaltschaft habe ein Gutachten zum Narkosegerät und eine medizinische Expertise über die Arbeit des Anästhesisten erstellen lassen. Laut „Bild“-Zeitung soll der Narkosearzt ein nicht mehr zugelassenes Gerät aus DDR-Zeiten verwendet und es zudem falsch eingestellt haben. © ddp/aerzteblatt.de

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