Montag, 8. Februar 2010
Kinderärzte verärgert über Impfstoffmangel in Deutschland
Frankfurt/Main – Der Verband der Kinder- und Jugendärzte in Deutschland ist verärgert über den Engpass bei Impfstoffen für Babys. „Bei Kindern, die schon eine Grundimmunisierung haben, ist das nicht schlimm. Da, wo das fehlt, schon“, sagte Präsident Wolfram Hartmann der Frankfurter Rundschau vom Montag. „Für junge Säuglinge ist das fatal.“ Auch das PEI verweist auf Alternativen für den nicht lieferbaren Vierfachimpfstoff Priorix-Tetra®: Gegen Masern, Mumps und Röteln seien die Impfstoffe Priorix der Firma GSK und M-M-RVAXPRO® der Firma Sanofi Pasteur MSD verfügbar. Bezüglich der Windpockenkomponente könne der Einzelimpfstoff Varivax® der Firma Sanofi Pasteur MSD eingesetzt werden. Außerdem prüft das PEI zurzeit die Verfügbarkeit weiterer Alternativprodukte. © ddp/afp/zyl/aerzteblatt.de Um Nachrichten kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden. Bretscher am Montag, 8. Februar 2010, 21:38
Fehlinvestition Pandemrix
So geht das, wenn man in die lächerliche Schweinegrippe alle Ressourcen steckt auf Kosten der wirklich notwendigen Bereiche. Die Bundesregierung spielt in dieser bösen Aufführung übrigens den Part des Bocks, den Hartmann jetzt zum Gärtner machen will - samt PEI, RKI und STIKO.
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